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Iran will mit den USAverhandeln, wenn …

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Knicken die Mullahs vor Trump ein?

Im Konflikt mit den USA hat Irans Präsident Rouhani Vorbedingungen für Gespräche gestellt. Zuerst müsste die US-Regierung die Sanktionen gegen sein Land aufheben, erklärte er am Sonntag in einer TV-Ansprache.

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat sich bereit erklärt, umgehend mit den USA zu verhandeln – und befeuert damit Gerüchte um Vorbereitungen eines Treffens. „Für Verhandlungen (mit den USA, Anm. der Red.) sind wir immer bereit, auch diese Stunde, sogar jetzt gleich“, sagte Rouhani am Sonntag (Ortszeit).

Er stellte laut seinem Webportal allerdings Bedingungen. Dort wurde er mit den Worten zitiert: „Sobald sie mit Sanktionen und Schikanen aufhören, sind wir bereit zu verhandeln.“

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Die USA beschuldigen Iran, von der internationalen Gemeinschaft mit seinen Verstößen gegen das Atomabkommen Zahlungen erpressen zu wollen. Die USA hatten vor gut einem Jahr das Abkommen von 2015 einseitig aufgekündigt und wieder Wirtschaftssanktionen in Kraft gesetzt.

Irans Außenminister in New York eingetroffen

Die Äußerung Rouhanis kommt zu einem interessanten Zeitpunkt: Am Sonntag traf der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in New York ein. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA wird Sarif am Mittwoch vor dem Wirtschafts- und Sozialrat der UN eine Rede halten.

In Teheran kursieren Gerüchte, Sarif wolle in New York am Rande der UN-Vollversammlung eventuell ein Treffen im September mit der amerikanischen Seite vorbereiten. Diese Gerüchte wurden durch Rouhanis Äußerungen befeuert.

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