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Einziges Ziel: Klassenerhalt: Hasenhüttl soll den FC Southampton retten

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Hasenhüttl unterschreibt bei Southampton für zweieinhalb Jahre.


Es hatte sich abgezeichnet – nun erfüllt sich der große Traum von Ralph Hasenhüttl. Der Österreicher trainiert ab sofort einen englischen Erstligisten. Trotz Millionenausgaben ist der internationale Fußball für seinen neuen Klub FC Southampton jedoch vorerst unerreichbar.

Ralph Hasenhüttl ist nun auch offiziell neuer Teammanager beim englischen Fußball-Erstligisten FC Southampton. Das gaben die Saints bekannt. Der 51-Jährige erhält bei Southampton einen Vertrag bis Sommer 2021. Bis vergangenen Mai hatte der Österreicher den Bundesligisten RB Leipzig trainiert.

Beim Abstiegskandidaten wartet auf den Österreicher indes ein schweres Unterfangen. Nach nur neun Zählern aus 14 Spielen und Tabellenplatz 18 hatten sich die Saints zu Wochenbeginn von Coach Mark Hughes getrennt. Trotz Ausgaben von mehr als 60 Millionen Euro im Sommer, unter anderem für den ehemaligen Gladbacher Jannik Vestergaard, läuft Southampton Gefahr, nach sieben Jahren wieder in die Zweitklassigkeit abzusteigen.

Hasenhüttl soll diesen Absturz verhindern – als erster österreichischer Teammanager in der Premier League. Mit Leipzig hatte Hasenhüttl die Champions League erreicht, bei zahlreichen europäischen Topklubs soll er auf dem Wunschzettel gestanden haben.  Auch der FC Bayern galt als Interessent für eine Verpflichtung des 51-Jährigen.

"Dieser Trainerwechsel ermöglicht uns einen Neustart, und Ralph hat sich sehr schnell als der ideale Kandidat herausgestellt", sagte Klubchef Ralph Krueger, ein ehemaliger deutscher Eishockey-Nationalspieler: "Als Trainer verkörpert er die Leidenschaft, Struktur, Kommunikationsfähigkeiten, Arbeitseinstellung und das Streben nach Wachstum, das wir in Southampton anstreben."

Für Hasenhüttl erfüllt sich mit dem neuen Job ein langjähriger Traum. Bereits während seiner Zeit als Trainer bei der SpVgg Unterhaching (2007 bis 2010) träumte der Österreicher von einem Engagement in der höchsten englischen Spielklasse. Nach seinem  Abschied aus Leipzig untermauerte er diesen Wunsch erneut.

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