Politik

Neue Fotos sollen Irans Schuld beweisen

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Trump schickt weitere 1000 Soldaten zu „Verteidigungszwecken“ nach Nahost

Quelle: Reuters
1:45 Min.

In der Krise am Golf von Oman haben die USA neue Fotos präsentiert, die beweisen sollen, dass der Iran hinter den Anschlägen auf zwei Handelsschiffe steckt. Gleichzeitig kündigte die US-Regierung an, rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden.

Die am Montag vom Pentagon veröffentlichen Fotos zeigen unter anderem einen Magneten, mit dem eine Mine an einem der Tanker befestigt worden sein soll. Der Sprengsatz, der nicht explodiert war, soll nach Darstellung der US-Regierung von einem Kommando der iranischen Revolutionsgarden vom Rumpf des Tankers entfernt worden sein.

In der Straße von Hormus, einem weltweit bedeutsamen Handelsweg, waren am vergangenen Donnerstag zwei Tanker angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich rund 26 Kilometer vor der iranischen Küste. Taucher sollen Haftminen an empfindlichen Stellen der Schiffe installiert und zur Explosion gebracht haben. Spezialeinheiten der iranischen Revolutionsgarden sind Experten zufolge auf diese Art von Angriffen spezialisiert und haben bereits vor einigen Wochen ähnliche Anschläge in der Region verübt.

Die USA und Großbritannien machen den Iran für die Tanker-Anschläge verantwortlich. Die amerikanische Marine veröffentlichte am Tag darauf zum Beweis der Anschuldigung ein Schwarz-Weiß-Video.

Es soll ebenfalls zeigen, wie sich iranische Streitkräfte nach der Attacke mit einem Schnellboot der Revolutionsgarden (Typ „Gaschti“) der deutschen „Kokuka Courageous“ nähern und sich an dem Schiff zu schaffen machen, um eine nicht explodierte Haftmine zu entfernen.

Rettungs-Kapitän setzte Notruf ab

„Torpedo-Attacke! Torpedo-Attacke!“

Quelle: BILD/The Mirror
2:30 Min.

Mehr Soldaten in den Nahen Osten

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump entschieden, rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken.

▶︎ Die Soldaten würden zu „Verteidigungszwecken“ in die Region entsandt, sagte US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan am Montag. Die Truppenentsendung diene der „Sicherheit und der Gesundheit unserer in der Region stationierten Soldaten“ und solle „unsere nationalen Interessen schützen“ helfen, erklärte Shanahan. Er betonte zugleich: „Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an.“

Shanahan erklärte auch, die jüngsten „iranischen Attacken“ würden zeigen, dass die Geheimdienstinformationen über „feindliches Verhalten“ des Iran und seiner Verbündeten richtig gewesen seien.

In der Mitteilung Shanahans hieß es, die jüngsten Angriffe bestätigten Geheimdienstinformationen über das feindselige Verhalten durch die iranischen Streitkräfte und ihre verbündeten Gruppen. Mit der Entsendung der zusätzlichen Truppen sollten US-Soldaten und nationale Interessen der USA in der Region geschützt werden.

Am Sonntag machte auch der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman den Iran für die Angriffe verantwortlich. Sein Land wolle keinen Krieg, sagte er in einem Interview. Aber: „Wir werden nicht zögern, jeder Bedrohung für unser Volk, unsere Souveränität und unsere lebenswichtigen Interessen zu begegnen.“

Der Iran wies bislang – wie immer – alle Anschuldigung als haltlos zurück.

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