Politik

Grünen-Politikerin will Knecht Ruprecht abschaffen

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Er ist der strenge Gehilfe des barmherzigen Nikolaus und bringt unartigen Kindern statt Süßigkeiten die Rute: Knecht Ruprecht!

Doch die Grünen-Politikerin Josefine Paul (36) aus NRW will Knecht Ruprecht in seiner jetzigen Form abschaffen. „Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß. Er passt nicht mehr in das heutige Bild der Kindererziehung“, meinte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Düsseldorfer Landtag in der ,Rheinischen Post‘.

Kinder sollten keine Angst haben am Nikolaustag – das sei eine schöne Tradition, auf die man sich freuen sollte, sagte die Grünen-Politikerin.

„Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen. Darunter fällt auch die Drohung mit Knecht Ruprecht (,Wenn du nicht artig warst …‘), die man nicht aussprechen sollte“, so Paul. Kinder dürften auch mal frech sein und sich ausprobieren. Sie bräuchten Nächstenliebe und keinen Druck. Kinder hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, auch ohne psychische Gewalt.

Traditionen seien aber grundsätzlich etwas Schönes und Verbindendes, betonte Paul. „Vielleicht kann Knecht Ruprecht auch besser beim Tragen der Süßigkeiten helfen, anstatt mit der Rute zu drohen.“

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Politiker von CDU und FDP äußerten scharfe Kritik an dem Vorstoß der Grünen-Politikerin.

„Zum Nikolaus also nun der nächste überflüssige Verbotswunsch der Grünen! Diese Tradition muss bleiben, auch damit am Ende immer das Gute und Barmherzige sich gegen das Böse durchsetzen kann“, sagte Marcus Weinberg (51), familienpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag.

Knecht Ruprecht bringe trotz seiner Rute und seiner Drohung immer noch Kinderaugen zum Strahlen, so Weinberg. „Er ist unverzichtbar als Gegenstück zum barmherzigen Nikolaus, der das Vorbild aller Kinder ist!“

Auch FDP-Generalsekretärin Nicola Beer kritisierte Pauls Forderung. Beer zu BILD: „Die Grünen bleiben die Oberlehrer der Nation und gleiten damit ins Abstruse ab. Wer Eltern und Kindern die Freude am Nikolaustag nehmen will, aber selbst Ängste vor der Zukunft, Umwelthysterie und Innovationsfeindlichkeit schürt, der verhält sich widersprüchlich.“

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