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Gibt Trump bald den Befehl zum Bomben-Angriff?

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Seit Freitag soll darüber im Oval Office beraten werden

Gibt US-Präsident Donald Trump (73) bald die Order, den Iran zu bombardieren?

Angeblich berät er schon seit Freitag im Oval Office mit Pentagon-Chef Patrick Shanahan (56), Außenminister Mike Pompeo (55), mehreren Generälen und seinen Sicherheits-Beratern über sogenannte „taktische Angriffe“ als Reaktion auf die Tanker-Angriffe aus der vergangenen Woche.

Das berichten die israelischen Zeitungen „Maariv“ und die „Jerusalem Post“ unter Berufung auf westliche UN-Diplomaten in New York.

▶︎Im Gespräch seien Luftangriffe auf mindestens eine Anlage, die Teil des iranischen Nuklear-Programmes ist. „Das Bombardement wird massiv sein, wird sich aber auf bestimmte Ziele begrenzen“, sagte der ungenannte UN-Offizielle.

Die Diskussion habe bereits begonnen BEVOR die Mullahs in Teheran drohten, ihre Produktion von angereichertem Uran hochzufahren. Ein weiteres Indiz dafür, wie überzeugt die amerikanische Administration ist, dass der Iran hinter den Tanker-Angriffen steckt – und wie entschlossen, das Regime zur Rechenschaft zu ziehen.

Bemerkenswert: Laut des Berichts war Donald Trump von der Idee einer militärischen Aktion alles andere als begeistert. Doch er habe nach den jüngsten Attacken die Geduld mit Teheran verloren – und dem Drängen seines Außenministers Mike Pompeo nachgegeben.

Der ehemalige CIA-Direktor gilt als Falke und fordert zusammen mit Trumps Nationalen Sicherheitsberater John Bolton (70), eine harte Linie gegen den Iran zu fahren. 

Tatsächlich war Pompeo in den vergangenen Tagen mehrfach an die Öffentlichkeit gegangen, um die Welt davon zu überzeugen, dass die iranischen Revolutionsgarden die Anschläge auf die Tanker im Golf von Oman durchgeführt haben. Als Beweis hatte er ein Video vorgelegt, das zeigen soll, wie iranische Revolutionsgarden von einem Schnellboot aus eine nicht explodierte Mine vom Rumpf eines der Tanker entfernten.

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Doch mehrere US-Verbündete erklärten, dass das Video kein ausreichender Beweis sei – darunter Japan und Deutschland. Pompeo beteuerte jedoch: „Ich würde dies nicht sagen, wenn unsere Geheimdienste nicht sicher wären.“

▶︎Am Montag ließ das amerikanische Verteidigungsministerium elf weitere Beweisfotos veröffentlichen, die von einem amerikanischen Helikopter gemacht worden waren. Sie zeigen unter anderem einen Magneten, mit dem eine Mine an dem Tanker befestigt worden sein soll. Ein anderes Foto zeigt eine Mine. Ein weiteres ein Loch in einem Tanker, das von einem explodierten Sprengsatz verursacht wurde.

In den USA wurde derweil Kritik an der Version der Trump-Administration laut. So meinte die „CNN“-Moderatorin Erin Burnett (42): „Das Problem ist, dass Pompeo die US-Geheimdienste zuvor angezweifelt hat.“

Die Journalistin führt den Tod des Washington Post Journalisten Jamal Khashoggi an. Damals hatte das CIA erklärt, dass der saudische Thronfolger Mohammed bin Salman den Mord beauftragt hatte. Pompeo widersprach seinem Geheimdienst jedoch und meinte: „Es gibt keinen direkten Hinweis, der ihn mit dem Mord an Khashoggi in Verbindung bringt.“

Erin Burnett dazu: „Damals war die Trump-Administration skeptisch über die Zuverlässigkeit des CIA – dank der Tatsache, dass Saudi Arabiens Prinz ein Freund des Weißen Hauses ist. Doch jetzt, da es um den Iran geht, will Team Trump, dass die Welt dem CIA blind vertraut.“

Kein Wunder, dass sich immer mehr Amerikaner an die Monate vor dem Irak-Krieg erinnert fühlen.

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