Politik

Der Liveticker zum Kampf um die Merkel-Nachfolge

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++ 1001 Delegierte entscheiden über CDU-Vorsitz ++ 1600 Journalisten erwartet ++ Tag beginnt mit Gottesdienst

18 Jahre stand Angela Merkel an der Spitze der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Mit dem heutigen Tag endet diese Ära.

Die CDU wählt einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn gibt es drei aussichtsreiche Kandidaten für das Merkel-Erbe.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst um 8.30 wird der Parteitag um 10:30 Uhr eröffnet. Für 11.30 Uhr wird die letzte Rede von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende erwartet. Danach geht das Rennen um ihre Nachfolge in die letzte Runde – für 16.30 Uhr wird das Ergebnis des 1. Wahlgangs erwartet.

1001 Delegierte sind stimmberechtigt, 1000 Gäste werden erwartet, 1600 Journalisten haben sich akkreditiert.

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Live-Ticker

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  • Heute

  • 05.14 Uhr

    Strobl verteidigt Schäubles Wahlempfehlung

    CDU-Bundesvize Thomas Strobl hält Wolfgang Schäubles Wahlempfehlung für Friedrich Merz als neuen Parteichef für unproblematisch. „Wolfgang Schäuble hat unter Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kabinett unserem Land treu und loyal und hervorragend gedient“, sagte er der „Rhein-Neckar-Zeitung“. „In seine Meinung jetzt eine Abrechnung hineinzuinterpretieren, finde ich absurd.

    Strobl ist Schäubles Schwiegersohn und Innenminister in Baden-Württemberg. Er selbst hatte auf eine Wahlempfehlung verzichtet.

    Bundestagspräsident Schäuble hatte sich zuvor für den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze ausgesprochen. Neben Lob für diese öffentliche Festlegung gab es auch heftige Kritik.

  • 04.42 Uhr

    Brinkhaus erwartet knappes Rennen

    Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) geht von einer knappen Entscheidung bei der Abstimmung über die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel als Parteivorsitzende aus. Er sehe vor der am Freitagnachmittag geplanten Wahl auf dem CDU-Parteitag in Hamburg keinen Favoriten, so Brinkhaus zu dpa. „Es wird ein knappes Rennen.“

    Der Fraktionsvorsitzende appellierte an alle drei Kandidaten, auch bei einer Niederlage weiterhin für die CDU zur Verfügung zu stehen. Der oder die neue Parteivorsitzende stehe vor der Aufgabe, nach dem Parteitag die Partei zusammenzuhalten. Die oder der Nachfolger „muss sich als Brückenbauer verstehen – in der CDU, aber auch in der Gesellschaft“.

  • 03.44 Uhr

    Julia Klöckner will wieder CDU-Vize werden

    Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner bewirbt sich zum vierten Mal als stellvertretende Bundesvorsitzende. Der Bundesparteitag in Hamburg wählt nicht nur einen neuen Parteivorsitzenden, sondern auch Präsidium und Vorstand.

    Klöckner ist seit 2012 CDU-Vizechefin. In diesem Jahr gab sie den Posten als Oppositionschefin im Mainzer Landtag auf und wurde Bundeslandwirtschaftsministerin.

  • 01.40 Uhr

    Saarlands Ministerpräsident unterstützt AKK

    Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans unterstützt im CDU-Machtkampf Annegret Kramp-Karrenbauer, die vor ihm das Amt in Saarbrücken inne hatte. Seine Entscheidung begründete er in der ARD-Sendung „Tagesthemen“ so: „Es geht vor allem darum: Wer bringt Liebe und wer bringt Verwurzelung auch in der Partei mit.“

  • 00.22 Uhr

    Das sagen die CDU-Delegierten vor dem großen Tag

    Merkel-Nachfolge

    Stimmen der CDU-Delegierten am Vortag der Wahl

    Quelle: Reuters
    2:20 Min.

  • 00.02 Uhr

    Vizekanzler Scholz dringt auf Einhaltung des Koalitionsvertrags

    Unmittelbar vor der Entscheidung über den künftigen CDU-Vorsitz hat Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz die Einhaltung des Koalitionsvertrages durch die Union angemahnt. „Wir haben einen guten Koalitionsvertrag mit CDU und CSU verhandelt und ich gehe davon aus, dass sich alle weiter daran halten werden. Denn er gilt unabhängig von der Frage, wer CDU-Chef oder CDU-Chefin wird“, sagte der SPD-Politiker zu BILD.

    Auf die Frage, welchen der Bewerber für die Nachfolge von Angela Merkel er für den aussichtsreichsten halte, sagte Scholz: „Ich nehme es, wie es kommt.“

  • Gestern

  • 23.12 Uhr

    Von der Leyen verwundert über Schäubles Wahl-Empfehlung

    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich laut einer Vorabmeldung des ZDF verwundert über die klare Positionierung Wolfgang Schäubles im Kampf um den Vorsitz der CDU gezeigt. Dass sich Schäuble für Friedrich Merz ausgesprochen habe, habe sie „verblüfft“, sagte von der Leyen am Donnerstag laut dem ZDF in der vorab aufgezeichneten Sendung „maybrit illner“. Dass der Bundestagspräsident ein Freund von Merz sei, sei bekannt, sagte die stellvertretende Parteivorsitzende und fügte hinzu: „Er hat sich so entschieden.“

    Ihre Favoritin oder ihren Favoriten für das Amt nannte von der Leyen in der Sendung nicht. Noch-Parteichefin Angela Merkel und ihre fünf Stellvertreter hätten beschlossen, sich im Vorfeld der Abstimmung nicht zu positionieren, sagt von der Leyen.

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    Judenhass immer schlimmer

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