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»40 Jahre voller Verschwörungen und Lügen

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Tom Bower gilt als Biografen-Schreck der britischen Politik und des Königshauses. Zuletzt erregte er Aufsehen mit einer unautorisierten Biografie über Prince Charles, in der er den Thronfolger als paranoiden und verbitterten alten Mann darstellt.

Auch Tony Blair, Richard Branson und Mohamed al Fayed hatten bereits das Vergnügen, von Bower bloßgestellt zu werden.

Nun hat der britische Investigativ-Journalist Bower eine vernichtende Biografie über die politische Laufbahn des britischen Labour-Chefs Jeremy Corbyn geschrieben – und auch private Details aus dessen Leben enthüllt, die dieser sicher ungern in der Öffentlichkeit sieht.

„40 Jahre voller Verschwörungen, Lügen, Einschüchterungen und Chaos. Eine Biographie über Labour-Anführer Jeremy Corbyn schildert, wie er in die blutigen Fußstapfen Trotzkis und Lenins folgte. Er gierte nach Macht, bekämpfte die Gemäßigten, vernichtete Andersdenkende und ließ die Drecksarbeit die anderen machen“, titelte „Mail Online“.

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18 Monate lang hat Bower über Corbyn recherchiert. Er zeichnet ein Bild von einem verbitterten Extremisten, der sich hinter der Maske der Genialität versteckt.

„Wir werden das Geld schon auftreiben!“

Das Buch beschäftigt sich mit den links-extremistischen Wurzeln Corbyns, mit seinen Bettgeschichten und seinem späten Gefallen am Brexit, obwohl er selbst für „Remain“ gestimmt hatte. Es skizziert seine kaltherzige Gleichgültigkeit und seinen chaotischen Umgang mit Geld, der der Mutter seiner drei Kinder das Haus der Familie gekostet haben soll.

Corbyns finanzielle Disziplinlosigkeit zog sich demnach nicht nur durch sein Privatleben, sondern auch durch seine politische Laufbahn. Wenn seine frühen Weggefährten in der Partei protestierten, dass kein Geld mehr für neue Flugblätter da sei, soll er sie ignoriert und nur gesagt haben: „Wir werden das Geld schon auftreiben!“

So viel Wahrheit in dem Werk auch stecken mag, es ist eine üble Vernichtung des Politikers und Privatmenschen Corbyn.

Wichtige Zugeständnisse von Corbyn

Derweil hatte Corbyn dieser Tage versöhnliche Töne angeschlagen. Der Vorstoß des britischen Oppositionsführers hatte in Brüssel für großes Aufatmen gesorgt. Er hatte Premier May die Unterstützung der Labour-Partei in Aussicht gestellt, wenn sie eine Zollunion und eine gewisse Anbindung an den EU-Binnenmarkt aushandeln könnte.

So könnte die gefürchtete Backstop-Variante verhindert werden und die Grenze von Irland und Nordirland ohne chaotische Zustände zur neuen EU-Außengrenze werden.

Zu Corbyns übrigen Bedingungen zählen eine Zusammenarbeit mit der EU in Bereichen wie Regulierungen der Industrie, Umweltschutz und Bildung sowie eine Kooperation in der Sicherheitspolitik, insbesondere beim europäischen Haftbefehl und beim länderübergreifenden Datenaustausch.

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